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Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherungen verbessert
Durch die unerwarteten Mehreinnahmen der gesetzlichen Krankenkassen lassen sich rund eine halbe Milliarde Euro mehr erwarten. Dies schützt in gewissem Maße auch die Mitglieder der Krankenversicherungen.
Diese unerwarteten Mehreinnahmen resultieren aus der guten Konjunkturentwicklung. So werden für den Gesundheitsfonds rund 181,6 Milliarden Euro prognostiziert, wie der so genannte Schätzerkreis präsentierte. Mitglieder des Schätzerkreises sind beispielsweise Experten des Gesundheitsministeriums. Zu dieser sehr guten Finanzlage hat zudem die Gesundheitsreform beigetragen, nach der sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer mehr in die gesetzlichen Krankenkassen einzuzahlen haben. Zudem ist der Pharmaindustrie ein Spargebot auferlegt worden, womit das geschätzte Defizit von 10 Milliarden Euro abgewendet werden könnte.
Durch die unerwarteten Einnahmen werden die Liquiditätsreserven nach gesetzlicher Begründung weiter aufgestockt, um eventuelle Ausfälle oder Notlagen kompensieren zu können.
Mehreinnahmen in der Höhe von geschätzten 300 Millionen Euro konnten im letzten Jahr dafür sorgen, dass die mindeste Finanzreserve im letzten Jahr schon erreicht wurde. Somit sind keine „Schulden“ aus dem letzten Jahr zu begleichen.
Interessant ist daraus folgend die Tatsache, dass so keine weiteren Beitragserhöhungen erwartet werden dürften und somit der gesetzlich Versicherte keine Sorgen über weitere Belastungen haben dürfte. Auch die Tatsache, dass die Gesundheitsreform positive Effekte hatte, dürfte den Bürger etwas milder stimmen.
Quelle: de.reuters.com vom 25.01.2011 |