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Offenlegung der Finanzen von gesetzlichen Krankenkassen
(dso) Einem Zeitungsbericht zufolge müssen die gesetzlichen Krankenkassen ihre Finanzen in Zukunft öffentlich zugänglich machen, damit der Versicherte wisse, ob seine Krankenversicherung auch gesund aufgestellt ist.
Durch die Offenlegung sei es dem Krankenversicherten möglich eine etwaige Schieflage seiner Versicherung zu erkennen und dementsprechend darauf reagieren zu können. Dies berichtete die „Berliner Zeitung“ in der Donnerstagsausgabe vom 14.07.2011 mit Berufung auf einen Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums. Zum jetzigen Zeitpunkt werden trotz umfangreicher Verunsicherung nur sehr wenige Finanzberichte veröffentlicht.
Aus dem Entwurf ginge hervor, dass innerhalb eines Berichts insbesondere das Geschäftsergebnis und die finanzielle Lage der Krankenkassen zu finden seien sollten. Zu diesem gehörten Angaben zur Einnahmen- und Ausgabenentwicklung sowie zur Vermögenssituation als solche und der Mitgliederentwicklung. Durch diese mögliche Gesetzesänderung soll insbesondere eine größere Transparenz geschaffen werden, damit die Wahl der Krankenkasse bereits bei der wirtschaftlichen Lage beginnen könne.
Letztlich soll sogar ein einheitliches Berichtsformular des Spitzenverbandes der Krankenkassen vorgegeben wird, um die Vergleichbarkeit zu fördern.
Durch diesen Gesetzesbeschluss wäre es möglich, die Auswahl der eigenen Krankenkasse weiter transparent zu gestalten und den Versicherten vor unerwarteten Kostensteigerungen oder sogar die Insolvenz seines Versicherers zu bewahren.
Quelle: www.reuters.de vom 14.07.2011
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