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Bundesregierung einigt sich bei Gesundheitsreform – Krankenkassen-Beiträge steigen
Die Bundesregierung hat sich in Fragen der Gesundheitsreform geeinigt – die Eckpunkte stehen fest. Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) präsentierte am Nachmittag Details. Demnach soll es bei den geplanten Zusatzbeiträgen der Versicherten einen Sozialausgleich für bedürftige Arbeitnehmer und Rentner geben. Die Grenze für Zusatzbeiträge von bisher acht Euro ohne Einkommensprüfung solle wegfallen, hieß es in Berlin. Der Richtwert für den Zusatzbeitrag soll künftig jedes Jahr neu zu berechnen. Geringverdiener sollen einen Sozialausgleich erhalten.
Die Bundesregierung hat sich bei der Gesundheitsreform weiter auf Sparmaßnahmen bei Ärzten, Kliniken und Medikamenten sowie eine Anhebung des Krankenkassen-Beitrags zur gesetzlichen Krankenversicherung um 0,6 Prozentpunkte festgelegt.
Der Familienbund der Katholiken warnt unterdessen vor einer Mehrbelastung. Stark betroffen durch die Zusatzbeiträge seien Familien mit Kindern, sagte die Präsidentin des Verbandes Bußmann.
Gesundheitsminister Rösler will am Nachmittag Details bekannt geben.
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